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Hautpflege in der kalten Jahreszeit

Im Winter leiden Menschen vermehrt unter Hautproblemen. Kein Wunder: Niedrige Temperaturen, kalter Wind und trockene Heizungsluft setzen unserer Haut zu, viele Kleidungsschichten und wenig Sonne machen ihr zusätzlich zu schaffen. Deshalb benötigt sie nun besonderen Schutz und Pflege.

Effektiver Kälteschutz für Ihre Haut

Die Haut ist unser größtes Organ – und schützt unseren Körper vor schädlichen äußeren Einflüssen. In der kalten Jahreszeit hat insbesondere die äußere Hornschicht der Oberhaut, die sogenannte Epidermis, viel zu tun. Sie stellt daher auch andere Ansprüche als während der warmen Sommermonate. Werden diese nicht erfüllt, so kann sie mit Rötungen, Pusteln, Schuppen oder anderen unangenehmen Symptomen reagieren.

Daher sollten Sie rechtzeitig Maßnahmen ergreifen, damit es gar nicht so weit kommt: Von der Reinigung über die Pflege bis hin zu Raumfeuchtigkeit, Kälte- und Sonnenschutz können Sie viel dazu beitragen, um Ihre Hautbarriere zu stärken.

Hautreinigung: sanft und nicht zu lange

Übermäßiges Reinigen kann die Hautbarriere schwächen. Ihre Haut dankt es Ihnen, wenn Sie ein mildes, seifenfreies Reinigungsmittel verwenden. Schauen Sie sich doch einmal in Ihrer Apotheke um!

Außerdem sollten sie heiße Bäder und langes Duschen vermeiden, denn heißes Wasser entfernt die natürlichen Öle Ihrer Haut und trocknet sie aus. Verträglicher ist es, wenn Sie stattdessen warmes Wasser verwenden und Ihre Bade- oder Duschzeit begrenzen.

Feuchtigkeit spenden

Versorgen Sie Ihre Haut von innen heraus mit Feuchtigkeit, damit sie nicht austrocknet! Das gelingt, indem Sie ausreichend trinken, v.a. Wasser und (ungesüßten) Tee. Darüber hinaus können Sie mit Hilfe eines Luftbefeuchters die Luftfeuchtigkeit in Innenräumen erhöhen, die während der Heizperiode meist sehr niedrig ist.

Mehr Fett

In der kalten Jahreszeit benötigt die Haut Pflegeprodukte mit einem erhöhten Fettgehalt. Besonders geeignet sind Cremes und Salben mit rückfettenden Inhaltsstoffen wie Glycerin oder Ceramid, weil diese die Feuchtigkeit in Ihrer Haut einschließen. Vermeiden Sie in der winterlichen Kälte feuchtigkeitsspendende Produkte wie z. B. Cremes mit Hyaluronsäure und tragen Sie diese stattdessen abends auf, um Ihre Haut während der Nacht zu pflegen.

Auf keinen Fall sollten Sie zu „irgendeiner“ Hautcreme greifen, denn die richtige Pflege ist immer vom Hauttyp abhängig. Lassen Sie sich lieber von Apothekerinnen und Apothekern beraten, welche Produkte für Sie in Frage kommen! In einigen Tiroler Apotheken können Sie Ihren Hauttyp kostenlos bestimmen lassen; außerdem finden Sie dort auch die passenden und qualitativ hochwertigen Pflegeprodukte.

Und vergessen Sie nicht auf Ihre Lippen, sie sind besonders anfällig für Trockenheit. Jede Apotheke bietet eine große Auswahl an Lippenbalsam, -salben und -cremes (auch mit Lichtschutzfaktor) an, mit denen Sie rissige, aufgesprungene Lippen vermeiden können.

Vor Sonne, Wind und Kälte schützen

Auch im Winter ist es wichtig, die Haut vor den schädlichen UV-Strahlen der Sonne zu schützen, vor allem auf schneebedeckten Pisten, wo sie reflektiert werden. Verwenden Sie daher nicht nur beim Schifahren und Rodeln eine breitbandige Sonnencreme mit mindestens LSF 30.

Übermäßige Sonneneinstrahlung kann trotz Sonnenschutz Sonnenbrand und Hautschäden zur Folge haben, vor allem wenn Sie sich in höheren Lagen aufhalten. Bleiben Sie daher nicht zu lange in der Sonne, wenn Sie einen Wintersporttag genießen!

Wer sich im Winter viel im Freien aufhält, sollte zusätzlich auf einen passenden Kälteschutz achten. Warme Kleidung, Mütze, Schal und Handschuhe sind effektive Maßnahmen zur Stärkung der Hautbarriere. Sie schützen die Haut vor Wind und tiefen Temperaturen – ebenso wie eine Sonnenbrille mit UV-Schutz, die die Augen vor Blendung und Schäden bewahrt. An besonders kalten und windigen Tagen empfehlen sich eine Gesichtsmaske oder ein Tuch als Schutz vor den Elementen.

Auf Inhaltsstoffe achten

Versuchen Sie, Pflegeprodukte zu vermeiden, die reizende Inhaltsstoffe wie Alkohol, Duftstoffe und Sulfate enthalten, da diese die Hautbarriere schwächen können. Auch potenziell schädliche Paraffinöle oder Konservierungsstoffe wie Parabene haben in einer Hautcreme nichts verloren.

Gönnen Sie sich bei der Hautpflege Qualität! Eine gute Pflege muss dreierlei könne: rückfetten, befeuchten und nähren. Greifen Sie daher zu Produkten mit wertvollen natürlichen Ölen und effektiven Wirkstoffen, die den Säuremantel der Haut schützen.

Gesunde Ernährung

Last, but not least kommt es auch bei der Hautpflege darauf an, was Sie essen. Eine ausgewogene Ernährung, die reich an Antioxidantien und Omega-3-Fettsäuren ist, trägt dazu bei, die Gesundheit Ihrer Haut zu unterstützen.

Den Winter genießen

Mit diesen Tipps und Empfehlungen sind Sie in den kalten Monaten gut versorgt – und fühlen sich beim Winterwandern und Eislaufen, Skifahren und Rodeln immer wohl in Ihrer Haut. Wir wünschen Ihnen einen schönen Winter.

Wann das Sonnenvitamin fehlt

Die dunklere Jahreszeit und auch das vermehrte Arbeiten im Homeoffice bewirken einen niedrigen Vitamin-D-Spiegel. Sonnenschutzmittel und Gesichtscremen mit Lichtschutzfaktor stoppen zusätzlich die Aufnahme des wichtigen Sonnenvitamins. Kein Wunder, dass vor allem gegen Ende des Winters die körpereigenen Vitamin-D-Speicher leer sind.

Abgesehen davon gibt es auch jahreszeitenunabhängige Gründe für einen Vitamin-D-Mangel. Darunter fallen eine falsche Ernährung oder die Einnahme von bestimmten Arzneimitteln. Weiters ist es möglich, dass der Körper diesen Vitalstoff nicht gut aufnehmen kann oder – z. B. bei Niereninsuffizienz – zu viel davon ausscheidet.

Erhöhtes Risiko für Babys

Besonders gefährdet sind Menschen, die wenig in der frischen Luft sind, Übergewichtige, Schwangere und Stillende sowie Personen mit Kortison-Medikation. Auch Babys haben ein erhöhtes Risiko für einen Vitamin-D-Mangel und in Folge für eine Rachitis-Erkrankung. Erstens enthält die Muttermilch nur wenig dieses wichtigen Mineralstoffs und zweitens vertragen Säuglinge kein direktes Sonnenlicht. Aus diesem Grund wird empfohlen, Kleinkindern im ersten Lebensjahr täglich eine Vitamin-D-Tablette zu verabreichen.

Symptome eines Vitamin-D-Mangels

Vitamin D ist für den Muskelbau zuständig und reguliert die körpereigenen Abwehrkräfte. Erste Anzeichen für einen niedrigen Vitamin-D-Spiegel können daher Muskelschwäche, -krämpfe und Gliederschmerzen sein, aber auch erhöhte Infektanfälligkeit oder Haarausfall.

Darüber hinaus kann ein Mangel an Sonnenvitaminen auch Müdigkeit und (Winter-)Depressionen bewirken oder Atemwegs- und Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Schlafprobleme zur Folge haben. Eine schlechte Wundheilung oder eine ungesunde Haut sind ebenfalls mögliche Symptome.

Maßnahmen gegen Vitamin-D-Mangel

Regelmäßige Bewegung im Freien kann einen (leichten) Vitamin-D-Mangel beseitigen bzw. ihm vorbeugen. Gegen Knochenschwund hilft regelmäßiges Muskeltraining – das tut auch der Seele gut. Der Gang ins Solarium bringt hingegen nichts, weil die dortige „Sonne“ meist keine UV-B-Strahlen enthält.

Leider lässt sich ein Vitamin-D-Mangel auch nicht durch eine spezielle Ernährungsweise beheben. Denn nur die wenigsten Lebensmittel enthalten eine nennenswerte Menge des Sonnenvitamins. Wer nicht täglich Lebertran oder zehn Kilo Käse essen will, sollte vor allem Fischarten wie Aal, Lachs, Hering oder Sardinen auf den Speiseplan setzen, Vegetarier können zu Pilzen oder Avocados greifen.

Sonnenersatz aus der Apotheke

Darüber hinaus – auch zur Vorbeugung – können Sie Ihrem Körper Vitamin D zuführen, und zwar in Form von Vitamin-D-Präparaten aus Ihrer Apotheke. Dort berät man Sie auch ausführlich und kompetent darüber, ob sich Tabletten, Kapseln oder Tropfen besser für Ihre Situation eignen.

Der tägliche Vitamin-D-Bedarf für Erwachsene wird offiziell mit 800 IE (Internationale Einheiten) angegeben – das entspricht 0,015 mg. Viele Wissenschafter:innen gehen jedoch von Werten bis zu 7.000 IE (0,175 mg) aus. Die richtige Dosierung und Einnahme hängt von Ihrem Alter, Geschlecht und Gesundheitszustand ab – und nicht zuletzt vom Ergebnis der Blutuntersuchung. Diese können Sie bei Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt durchführen lassen. Oder Sie überprüfen Ihren Vitamin-D-Spiegel mit Hilfe eines Tests, den sie zu Hause machen und die Blutprobe danach ins Labor schicken.

Symptome: Wie äußern sich Halsschmerzen?

Halsschmerzen treten gerne zusammen mit anderen Beschwerden wie Schnupfen und Husten auf. Manchmal gesellen sich auch ein allgemeines Unwohlsein und Fieber dazu.

Ursachen: Was verursacht Halsschmerzen?

Hinter Halsschmerzen steckt oft eine Erkältung als „Übeltäterin“ – also Viren oder Bakterien, die in den Rachen gelangen und dort eine Entzündung auslösen. Sie können durch Tröpfcheninfektion übertragen werden, wenn z. B. jemand in Ihrer Nähe niest oder hustet. Aber auch trockene Luft, Rauchen, übermäßiges Schreien oder Allergien können zu Halsschmerzen führen.

In seltenen Fällen haben Halsschmerzen auch andere, schwerwiegendere Gründe. Dazu zählen Mandelinfektionen, die echte Grippe, das Pfeiffersche Drüsenfieber oder Scharlach.

Behandlung mit Hausmitteln: Natürliche Linderung

Flüssigkeit und Wärme – das sind die größten Feindinnen einer Halsentzündung. Schützen Sie daher Ihren Hals mit einem Tuch oder Schal und achten Sie daher darauf, dass Ihre Schleimhäute feucht sind! Zu den Klassikern zählt heißer Ingwertee mit Honig – er beruhigt nicht nur den Hals, sondern stärkt auch das Immunsystem.

Gurgeln mit Salzwasser oder Topfenwickel sind weitere Hausmittel, um die Entzündung zu lindern. Statt Topfen können Sie auch heiße, zerdrückte Kartoffeln in ein Tuch wickeln und um den Hals legen (Vorsicht, Verbrennungsgefahr!).

Ebenfalls aus Omas Schatzkästchen stammen die folgenden Tipps: Hühnersuppe – sie enthält den entzündungshemmenden Eiweißstoff Cystein – und Inhalieren von Wasserdampf, der mit Salz oder ätherischen Ölen angereichert sein kann.

Hilfe aus der Apotheke: Wenn die Natur allein nicht reicht

Manchmal sind Halsschmerzen so hartnäckig, dass selbst die besten Hausmittel passen müssen. In solchen Fällen lassen Sie sich am besten in Ihrer Apotheke beraten. Rezeptfreie Lutschtabletten, Sprays oder Pastillen können die Schmerzen lindern, Keime abtöten und Entzündungen im Hals hemmen. Ihre Apothekerin oder Ihr Apotheker helfen Ihnen, ein geeignetes Produkt für Ihre individuelle Situation auszuwählen.

Vorsicht bei länger anhaltenden Symptomen!

Bei bakteriellen Infektionen können ärztlich verordnete Antibiotika erforderlich sein. Sollten die Symptome also nach mehreren Tagen noch immer nicht verschwunden sein oder der Verdacht auf eine ernsthafte Infektion bestehen, suchen Sie bitte Ihre Hausärztin oder Ihren Hausarzt auf! Das gilt insbesondere dann, wenn sich keine Erkältung dazugesellt und die Halsschmerzen mit Fieber, Atemnot, geschwollenen Lymphknoten und Heiserkeit verbunden sind.

Vorbeugende Maßnahmen

Neben einem widerstandsfähigen Immunsystem können Sie auch durch häufiges Händewaschen, regelmäßiges Stoßlüften und das Vermeiden von großen Menschenansammlungen die Chancen erhöhen, ohne Halsschmerzen durch den Winter zu kommen. Wir wünschen: Toi, toi, toi!

Wie Fieber entsteht

Wenn Krankheitserreger wie Viren oder Bakterien in unseren Körper eindringen, setzen sie Abwehrmechanismen in Gang. Einer davon ist die Erhöhung der Körpertemperatur: Wir fiebern. Dabei ist nicht jedes Fieber gleich. Die geeigneten Behandlungsmethoden variieren je nachdem, wie stark die Temperatur steigt.

Leichtes oder hohes Fieber?

Leichtes Fieber liegt vor, wenn die Körpertemperatur von Erwachsenen zwischen 37,5 und 38,5 Grad Celsius liegt. Es ist oft ein Zeichen dafür, dass der Körper gegen eine Infektion kämpft. Das Fieber hilft ihm dabei, die Vermehrung von Krankheitserregern zu verlangsamen und das Immunsystem zu unterstützen. In dieser Phase ist es wichtig, dass Sie sich schonen und Ihre Temperatur regelmäßig überprüfen. Außerdem sollten Sie Ihrem Körper genügend Flüssigkeit zuführen, die er durch das Schwitzen verloren hat.

Hohes Fieber ist eine stärkere Reaktion des Körpers auf eine schwerwiegendere Infektion. Hier kann die Temperatur 39°C oder mehr erreichen. Hohes Fieber kann zu Unwohlsein führen und erfordert besondere Aufmerksamkeit. Wenn es länger als 24 Stunden anhält, sollten Sie Ihre Ärztin oder Ihren Arzt aufsuchen. Bei über 40 Grad Celsius spricht man von sehr hohem Fieber – in diesem Fall müssen Sie sofort zum Arzt oder in die Notaufnahme.

Kinder fiebern anders

Bei Säuglingen und Kindern tritt Fieber öfter auf und kann auch höher sein. Temperaturen zwischen 38 und 39 Grad sind keine Seltenheit und zum Glück meist harmlos. Sie sind darauf zurückzuführen, dass die körpereigenen Temperaturregler noch nicht voll entwickelt sind. In seltenen Fällen treten sogar Fieberkrämpfe auf, bei denen die kleinen Patient:innen bewusstlos werden und ihre Muskeln unkontrolliert zucken. Auch wenn das in der Regel am rasch ansteigenden Fieber liegt, sollten Sie bei solchen Symptomen mit Ihrem Kind sofort in die Klinik fahren oder den Notarzt verständigen.

Eine Kinderarztpraxis aufsuchen empfiehlt sich auch bei Temperaturen über 40 Grad, wenn Fieber länger als drei Tage anhält und wenn es sich um Säuglinge unter drei Monaten handelt.

Symptome erkennen und richtig messen

Die Temperatur mittels Thermometer im Mund oder in der Achselhöhle zu messen, ist zwar die gängigste, aber leider auch eine ziemlich ungenaue Methode. Es gibt inzwischen eine große Auswahl an Fiebermessgeräten. Über die jeweiligen Vor- und Nachteile sowie ihre Anwendung erfahren Sie in unserem Blog „Fiebermessen – aber richtig“ Näheres.

Ab wann sollte man Fieber senken?

Bei leichtem Fieber genügen Bettruhe, ausreichende Flüssigkeitszufuhr in Form von Wasser oder ungesüßten Tees sowie leichte Kleidung, damit der Körper die überschüssige Wärme leicht abgeben kann. Es wird dann von selbst zurückgehen, wenn die zugrundeliegende Erkrankung abklingt.

Sollten Sie sich jedoch unwohl fühlen, hohes Fieber oder Schmerzen haben, ist es sinnvoll, die Temperatur zu senken.

So sinkt das Fieber

Fiebersenkende Medikamente wie Paracetamol oder Ibuprofen sind in jeder Apotheke rezeptfrei erhältlich – in Tabletten- oder Zäpfchenform sowie als Saft. Für Kinder gibt es spezielle Arzneimittel. Sie lindern meist auch unliebsame Begleiterscheinungen des Fiebers wie Glieder- oder Kopfschmerzen. Apothekerin oder Apotheker informieren Sie darüber, wie Sie diese Mittel einnehmen sollen. Achten Sie bitte immer darauf, die empfohlene Dosierung einzuhalten!

Wadenwickel

Bei einem leichten Krankheitsverlauf können Sie auch dieses bewährte Hausmittel einsetzen. Wadenwickel haben eine kühlende Wirkung auf der Haut und können dazu beitragen, das Gefühl von Hitze und Unwohlsein zu reduzieren, das oft mit Fieber einhergeht. Tränken Sie saubere Tücher mit lauwarmem Wasser und wickeln Sie sie für fünf Minuten fest um die Waden. Strecken Sie die Beine aus und führen Sie diese Prozedur bis zu dreimal pro Tag durch.

Gute Besserung!

Fieber ist ein beeindruckender Mechanismus unseres Körpers – und in den meisten Fällen ein Zeichen, dass der Körper gegen Krankheitserreger kämpft. Unterstützen Sie ihn bestmöglich auf dem Weg zur Genesung!

Der Nacken schmerzt, die Schultern sind verspannt – wer kennt sie nicht, diese unangenehmen Begleiterscheinungen eines Schreibtischjobs, der winterlichen Kälte oder eines stressigen Alltags? Wer sich regelmäßig einen Saunabesuch gönnt, wird davon vielleicht seltener betroffen sein. Für alle anderen gibt es zum Glück eine breite Palette an Hausmitteln und Medizinprodukten zur Linderung von spannungsbedingten Schmerzen.

Warum Wärme wirkt

Wenn der Körper mit Wärme in Berührung kommt, reagiert er gleich mehrfach: Die Gefäße weiten sich, die Durchblutung wird angeregt und die Muskelspannung verringert. Außerdem überlagert das Wärmeempfinden den Schmerzreiz im Gehirn, wodurch der Schmerz nicht mehr so intensiv wahrgenommen wird. Daher kann Wärme bei Über- oder Fehlbelastungen sowie Arthrose Wunder wirken.

Bei Entzündungen nicht geeignet!

Vorsicht ist allerdings bei Schmerzen geboten, die von Entzündungen herrühren: Hier kann Wärme sogar schädlich sein, weil sie den Entzündungsvorgang noch verstärkt. In diesem Fall greifen Sie besser zu Kältekompressen oder kühlenden Schmerzgels. Auch Verstauchungen gehören gekühlt. Darüber hinaus sind eine Schwangerschaft, Diabetes oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen meist Kontraindikationen für eine Wärmetherapie.

Schmerzbehandlung: Rotlichtlampe, Fangopackung, Wärmepflaster & Co.

Das Angebot an Produkten und Methoden zur Schmerztherapie ist vielfältig. Es reicht von der Wärmflasche über eine Infrarotbestrahlung bis hin zur Behandlung mit Wärmepflastern. Egal, wofür Sie sich entscheiden: Die notwendigen Zutaten finden Sie in Ihrer Apotheke – in höchster Qualität und begleitet vom fachkundigen Rat der Apothekerin oder des Apothekers.

Wärmflasche und Heiße Rolle
Die Wärmflasche ist das Hausmittel schlechthin für Schmerzen und Verspannungen aller Art. Ihre abgegebene Wärme blockiert die Schmerzrezeptoren, allerdings hält sie nicht sehr lange an. Weitere Nachteile: Eine Wärmflasche kann nicht überall eingesetzt werden und schränkt die Bewegungsfreiheit ein.

Ähnlich funktionieren warme und feuchte Wickel. Bei der Heißen Rolle werden z. B. Handtücher eng zusammengerollt, in heißes Wasser getaucht und auf den Rücken oder Nacken gelegt. Eventuell können Sie die schmerzenden Körperstellen durch sanftes Auf- und Abrollen massieren (lassen).

Wärmekissen
Ob Dinkel, Kirsch- oder Traubenkern, Hirse oder Buchweizen – heiße Kissen, die mit Kernen und Körnern gefüllt sind, helfen gut bei Nackenschmerzen. Sie können einfach in der Mikrowelle oder im Backrohr erhitzt werden und überlagern die Schmerzfühler, sodass Ihr Nacken gleich weniger weh tut. Allerdings erlaubt Ihnen ein Wärmekissen keinen großen Bewegungsradius – und die Wärme geht relativ rasch wieder verloren.

Wärmepflaster
Wenn Sie trotz Schmerzen möglichst mobil sein möchten, ist ein Wärmepflaster eine sehr gute Lösung: Sie können sich damit frei bewegen und das Pflaster ist diskret unter der Kleidung verborgen. Ein weiterer Vorteil dieses Heilmittels besteht darin, dass es konstant und lang anhaltend Wärme abgibt und dadurch verspannte Muskeln lockert.

Neben selbsterwärmenden Pflastern finden Sie in Ihrer Apotheke auch solche mit bestimmten Wirkstoffen wie z.B. Cayennepfeffer. Achten Sie darauf, dass das Wärmepflaster nicht drückt, weil es sonst zu Hautreizungen und sogar Verbrennungen kommen kann!

Wärmesalben
Wenn die Schmerzen nicht allzu stark sind, fördert neben Wärme auch Bewegung den Heilungsprozess. In diesem Fall eignen sich Wärmesalben besonders gut, weil mit ihnen auch leichte sportliche oder physiotherapeutische Übungen möglich sind. Bei ihrer Anwendung sollten Sie allerdings sparsam sein und darauf achten, dass die Salben und Cremes nicht auf Schleimhäute und in die Augen gelangen.

Wärmepackung
Moor, Schlamm oder Fango sind natürliche, stark mineralienhaltige Produkte, die – auf 50 Grad erhitzt – vor allem zur Linderung von Rückenschmerzen und Muskelverspannungen eingesetzt werden. Ihre Wärme dringt tief in die Haut ein, hält aber nicht lange an. Außerdem sind Sie bei der Anwendung meist auf physiotherapeutische Praxen angewiesen.

Rotlichtlampe
Infrarot-Strahlen spenden Wärme, die unter die Haut geht. Bis zu fünf Millimeter tief dringen sie in die Haut ein und lösen so Verspannungen und chronische Entzündungen. Voraussetzung dafür ist allerdings, dass Sie genügend Abstand zwischen der schmerzenden Körperstelle und der Rotlichtlampe halten – sonst besteht die Gefahr von Verbrennungen.

Sauna und Infrarotkabine
Ein Saunagang stärkt Herz, Kreislauf, Blutgefäße und Immunsystem – sofern man es nicht übertreibt. Die bis zu 110 Grad heiße Umgebungsluft lockert aber auch Ihre Muskeln. In der Infrarotkabine beträgt die Temperatur zwar nur maximal 70 Grad, dafür gehen die Wärmestrahlen tiefer und wirken direkt auf den Körper ein.

Diese Wärmebehandlungen benötigen allerdings genügend Zeit – und die wenigsten können sich eine Sauna oder Infrarotkabine zu Hause leisten.

Heißes Bad
Im Gegensatz dazu ist ein heißes Bad billiger zu haben. Es schenkt langanhaltende Entspannung und sorgt für ein angenehmes Rundum-Wohlgefühl. Gesteigert wird diese Wirkung, wenn Sie das Badewasser mit Extrakten aus Lavendel, Melisse oder Heublume anreichern.

Damit der Kreislauf nicht zu sehr belastet wird und Ihre Haut nicht austrocknet, sollten Sie die Dauer eines Bades auf 20 Minuten beschränken. Wenn Sie unter Krampfadern, Herz-Kreislauf-Problemen oder einer Hautkrankheit leiden, ist es besser, nur kurz und nicht zu heiß (maximal 38 Grad) zu baden – oder lieber nur zu duschen.

Energie tanken: Mehr Schwung für Ihren Alltag

Sie müssen sich nicht mit angezogener Handbremse durch den Tag schleppen. Es gibt einige Schrauben, an denen Sie drehen können, um wieder voller Tatendrang zu sein. Oft reicht es schon, einige kleine Veränderungen in Ihrem Alltag vorzunehmen, damit die Energie zurückkehrt. In einem ersten Schritt können Sie Ihre Schlaf- und Essensgewohnheiten sowie Ihre sportlichen Aktivitäten näher beleuchten.

Schlafhygiene und Stressbewältigung

Oft vernachlässigt, aber von entscheidender Bedeutung: ausreichender Schlaf. Sorgen Sie für eine angenehme Schlafumgebung, halten Sie einen festen Schlaf-Wach-Rhythmus ein und reduzieren Sie vor dem Zubettgehen Bildschirmzeit und Koffein! So kann sich Ihr Körper während der Nacht erholen. Und auch ein kurzes Nickerchen untertags wirkt oft Wunder.

Dauerstress kann ebenfalls zu Müdigkeit führen. Entspannungstechniken wie Meditation oder autogenes Training helfen Ihnen dabei, Stress abzubauen und zu mehr Ausgeglichenheit zu finden.

Sport macht munter!

Regelmäßige körperliche Aktivität setzt Endorphine frei, die das Gefühl der Müdigkeit reduzieren und die Stimmung heben. Egal ob Spaziergänge oder Radfahren, Yoga oder intensive Workouts – versuchen Sie, eine Sportart, die Ihnen Spaß macht, in Ihren Alltag zu integrieren! Und als Tüpfelchen auf dem i schließen Sie Ihre Trainingseinheit mit einer kalten oder Wechseldusche ab.

Ernährung: Zucker und Koffein reduzieren!

Kaffee und süße Leckereien spenden zwar kurzzeitig Energie, ständiger Konsum führt jedoch oft zu einem „Crash“ und verstärkter Müdigkeit danach. Setzen Sie stattdessen auf eine ausgewogene Ernährung mit viel Obst, Gemüse, Vollkornprodukten und gesunden Fetten. Darüber hinaus sollten Sie ausreichend Wasser oder ungesüßte Tees trinken, um Ihren Körper gut mit Flüssigkeit zu versorgen.

Mikronährstoffe: Powerpakete für das körpereigene Kraftwerk

Unser Körper ist ein wahres Meisterwerk, aber selbst die genialste Maschine braucht die richtigen Bausteine, um optimal zu funktionieren. Wenn Sie sich ständig müde fühlen, kann das mit einem Mangel an bestimmten Mikronährstoffen zu tun haben.

Mikronährstoffe wie Vitamine und Mineralstoffe sind für zahlreiche Stoffwechselprozesse in unserem Körper unerlässlich. Sie unterstützen unsere Organe und halten uns gesund und vital. Eisen, Vitamin B12 und Vitamin D sowie Folsäure, Magnesium und Vitamin C sind essenziell für unsere Energieversorgung.

Eine der häufigsten Ursachen für Müdigkeit ist Eisenmangel. Eisen ist ein wesentlicher Bestandteil für den Sauerstofftransport im Körper. Wenn zu wenig davon vorhanden ist, fühlt man sich oft schwach und erschöpft. Deshalb sollten Sie eisenreiche Lebensmittel wie Spinat, Hülsenfrüchte oder Fleisch regelmäßig auf Ihren Speiseplan setzen.

Ein weiterer Grund für andauernde Müdigkeit kann ein Mangel an Vitamin B12 sein. Dieses Vitamin ist wichtig für die Bildung roter Blutkörperchen und die Funktion des Nervensystems. Es kommt hauptsächlich in tierischen Produkten wie Fleisch, Fisch und Milchprodukten vor. Wenn Sie sich vegetarisch oder vegan ernähren, können Sie auf Nahrungsergänzungsmittel zurückgreifen.

Aber auch Vitamin D – das sogenannte Sonnenvitamin – spielt eine wichtige Rolle für unser Wohlbefinden. Ein Mangel kann zu Müdigkeit, Stimmungsschwankungen und allgemeiner Schwäche führen. Dagegen helfen regelmäßige Aufenthalte an der frischen Luft und der Verzehr von Vitamin-D-reichen Lebensmitteln wie Fisch, Pilze oder Eier.

Kraft und Lebensfreude aus der Apotheke

In der Apotheke finden Sie eine Vielzahl von rezeptfreien Präparaten, die Ihnen dabei helfen, Ihre Energie zurückzugewinnen. Eisen- und Vitamin-B12-Präparate gleichen Mängel aus, die allein durch die Ernährung nicht behoben werden können. Am besten lassen Sie sich vor der Einnahme solcher Präparate von Ihrer Apothekerin oder Ihrem Apotheker beraten, damit Sie über die richtige Dosierung und mögliche Wechselwirkungen Bescheid wissen.

Mögliche Gesundheitsprobleme

Manchmal kann ständige Müdigkeit auch auf eine zugrundeliegende Erkrankung hinweisen. Beispielsweise könnten Schilddrüsenstörungen, Diabetes oder chronische Infektionen wie das Pfeiffersche Drüsenfieber dahinterstecken. Auch Schlafapnoe ist eine mögliche „Übeltäterin“: Atemaussetzer im Schlaf können zu unruhigen Nächten und Erschöpfung untertags führen. Wenn Sie sich also trotz gesunder Lebensweise und ausgeglichener Ernährung ständig müde fühlen, sollten Sie Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin aufsuchen, um mögliche Krankheiten auszuschließen.

Wir wünschen Ihnen, dass Sie bald wieder die nötige Energie haben, um den Tag mit voller Kraft anzugehen.

Körpereigenes Schlafhormon

Melatonin ist ein körpereigenes Hormon, das vor allem in unserem Gehirn produziert wird, wenn es dunkel ist. Es steuert den Tag-Nacht-Rhythmus und hilft uns beim Ein- und Durchschlafen. Wenn zu wenig davon vorhanden ist, sind wir untertags müde und gereizt und können uns schwer konzentrieren.

Gründe für einen niedrigen Melatoninspiegel

Die Bildung von Melatonin finden hauptsächlich in der Nacht – also bei Dunkelheit – statt. Ein lichtintensives Umfeld hemmt hingegen die Melatoninproduktion in der Zirbeldrüse, im Darm und in der Augen-Netzhaut. So kann untertags der Melatoningehalt im Blut bis zu einem Zwölftel niedriger sein. Im Gegensatz dazu schüttet der Körper in den Wintermonaten vermehrt Melatonin aus – mit ein Grund dafür, dass viele Menschen in der dunklen Jahreszeit unter dem „Winterblues“ leiden.

Auch das Alter spielt eine Rolle – mit der Zahl der Lebensjahre lässt die Melatoninbildung nach. Dasselbe passiert bei länger anhaltendem Stress, übertriebenem Alkohol- und Kaffeekonsum und Nikotingenuss. Außerdem sollten Sie sportliche Aktivitäten vor dem Schlafengehen vermeiden – auch das ist nämlich eine Melatoninbremse.

Ein weiterer Grund für einen Mangel an Melatonin kann die abendliche Einnahme von bestimmten Medikamenten sein. In Ihrer Apotheke berät man Sie dazu gerne, wenn Sie unter Ein- oder Durchschlafproblemen leiden.

Tipps zur erfolgreichen Behandlung von Schlafstörungen

In den Apotheken sind sowohl rezeptpflichtige Medikamente als auch Nahrungsergänzungsmittel mit dem Wirkstoff Melatonin erhältlich. Sie erhöhen den Melatoningehalt im Blut und wirken als Ein- und Durchschlafhilfe sowie bei Jetlag. Im Unterschied zu anderen Schlafmitteln erzeugt Melatonin keine Abhängigkeit.

Medikamente ….

Rezeptpflichtige Präparate werden von einer Ärztin oder einem Arzt ausgestellt, wenn sie davor andere Ursachen für Schlafstörungen ausgeschlossen haben. Allerdings sollten diese Arzneimittel nicht längerfristig eingenommen werden, weil sie wie die meisten anderen Medikament auch mit Nebenwirkungen verbunden sind. Die häufigsten sind Kopfschmerzen, Nervosität und Magenbeschwerden.

…. oder Nahrungsergänzungsmittel

Zur Behandlung vorübergehender Ein- und Durchschlafprobleme – z. B. bei akutem Stress, Jetlag oder Nachtarbeit – eignen sich auch rezeptfreie Melatoninprodukte. In Ihrer Apotheke finden Sie diese in Form von Kapseln, Sprays oder Tabletten. Beachten Sie bitte, dass auch diese Präparate nicht zur Daueranwendung geeignet sind! Wenn Ihre Beschwerden trotz Einnahme über mehrere Wochen andauern, sollten Sie ärztlichen Rat einholen.

Der richtige Zeitpunkt der Melatonin-Einnahme

Ob Medikament oder Nahrungsergänzungsmittel – Melatoninprodukte sind meistens als sogenannte Retard-Präparate am Markt. Das bedeutet, dass ihre Wirkung verzögert und gleichmäßig einsetzt. Dies sollte bei der Einnahme unbedingt beachtet werden.

Um zu vermeiden, dass Sie am darauffolgenden Morgen müde und abgeschlagen sind, nehmen Sie melatoninhaltige Schlafhilfen am besten ein bis zwei Stunden vor dem Zubettgehen und immer in etwa zur selben Zeit ein. Tabletten und Kapseln müssen dabei im Ganzen geschluckt werden, weil sonst die Retard-Wirkung verloren geht.

Lesen Sie hier mehr über Hausmittel und pflanzliche Präparate, die ebenfalls bei Schlafproblemen wirken: Wenn das Sandmännchen ausbleibt.

Über Fokus und Konzentrationsfähigkeit

Maximal fünfzehn Minuten – so lange können sich Fünf- bis Siebenjährige fokussiert konzentrieren. Bei Erwachsenen beträgt die Aufmerksamkeitsspanne 20 Minuten und ist damit auch nicht viel länger. Alle Informationen, die nach dieser Zeit aufgenommen werden, gehen wieder verloren, wenn sie nicht im Langzeitgedächtnis gespeichert sind.

Wer dieses Wissen in seine Arbeitsabläufe integriert, hat schon viel gewonnen. Regelmäßige Pausen (spätestens nach einer Stunde Kopfarbeit), eine ruhige Umgebung, genügend Sauerstoff sowie Mono- statt Multitasking helfen dabei, die geistige Leistungsfähigkeit zu unterstützen. Weniger förderlich sind Ablenkung (z. B. ein unaufgeräumter Schreibtisch oder musikalische Dauerberieselung) oder übermäßiger Kaffeegenuss: Letzterer macht zwar munter, aber auch nervös.

Konzentrationsräuber: Es sind nicht nur die Medien

Die permanente Reizüberflutung durch Handy, Tablet, Computer und andere Medien erschwert es zusätzlich, die Merkfähigkeit und den Fokus auf das Wesentliche zu bewahren. Allerdings können auch Schlaf- und Bewegungsmangel, beruflicher oder privater Stress, psychische Probleme sowie Medikamente die Gehirnleistung beeinträchtigen. So führen z. B. bestimmte Antiallergika, Antidepressiva oder Blutdruckmittel zu Schläfrigkeit; Schilddrüsenhormone, Antibiotika oder Kortison können hingegen nervös und reizbar machen.

Essen und trinken Sie sich fit!

Wie immer und überall ist eine gesunde Ernährung auch in Sachen Konzentrationsfähigkeit schon die halbe Miete. Fisch, Nüsse, hochwertige Öle sowie Eier, Soja und Hülsenfrüchte versorgen unsere grauen Zellen mit gesunden Fetten und Eiweiß. Kohlehydrate wie Vollkornprodukte und Gemüse führen dem Körper die nötige Energie zu. Auf ungesunde Fette, wie sie in Fleisch- und Wurstprodukten, Käse oder Butter vorkommen, sollten Sie hingegen verzichten.

Dafür ist viel trinken angesagt, denn ein dehydriertes Gehirn arbeitet nicht gern. Je nach Körpergewicht werden 1,5 bis zwei Liter Wasser oder ungesüßter Tee als Tagesmenge für Erwachsene empfohlen. Damit beugen Sie auch Kopfschmerzen und Müdigkeit vor.

Sport als Reset-Taste

Sie wissen es wahrscheinlich bereits: Regelmäßige Bewegung – am besten an der frischen Luft – wirkt Wunder: Sie versorgt nicht nur die Muskeln, sondern auch das Gehirn mit Sauerstoff und weiteren Nährstoffen. Sie vermindert Stress und regt die Bildung von Nervenzellen an, darüber hinaus werden beim Sport die Gedanken ausgelüftet.

Und auch wenn man es nicht unbedingt als Sport bezeichnen kann: Eine kurze Ohrmassage fördert die Durchblutung und kann so die Konzentrationsfähigkeit steigern.

Vom richtigen Zeitpunkt

Ihre Merkfähigkeit und Konzentration verbessern Sie auch, indem Sie Ihren Workflow optimieren: Setzen Sie sich Prioritäten in Ihrer Arbeit! Arbeiten Sie To-do-Listen ab, erledigen Sie Wichtiges zuerst und verschieben Sie Aufgaben nicht auf den St.-Nimmerleins-Tag! Wer Struktur in den Tagesablauf bringt, kann Getanes abhaken und bekommt danach wieder den Kopf frei für anderes.

Kurze Spaziergänge oder eine Entspannungsmeditation sowie fixe Zeiten ohne Handy, Tablet & Co. sind ebenso willkommene Maßnahmen zur Regenerierung.

Hilfreiche Nährstoffe aus der Apotheke

Nahrungsergänzungsmittel sind dann sinnvoll, wenn ein Mangel an Eisen, Magnesium und Vitamin B12 besteht, die für ein leistungsfähiges Gehirn von großer Bedeutung sind. Weitere „Gehirnbooster“ sind Mikronährstoffe wie die Vitamine B6 und C, Pantothen- und Omega3-Fettsäuren, Biotin und Niacin sowie Zink und Mangan.

Gegen Müdigkeit und Konzentrationsschwäche helfen u.a. ätherische Öle wie Lavendel, Rosmarin und Bergamotte. Sie können diese entweder leicht in die Schläfen einmassieren oder ihr Aroma mit Hilfe von Duftlampen einatmen.

Qualität zählt

Erprobte pflanzliche Mittel sind die Extrakte von Gingko und Ginseng, deren therapeutische Wirksamkeit auf die Gehirnleistung in zahlreichen Studien bewiesen wurde. Voraussetzung dafür sind allerdings höchste Qualität und vollkommene Reinheit der verwendeten Pflanzen. Leider erfüllen viele Präparate, die in Drogerien oder Reformhäusern angeboten werden, diese Anforderungen nicht.

Ähnliches gilt für sogenannte Gehirnkapseln oder Nootropika: Sie enthalten oft synthetische oder chemische Füll- und Farbstoffe ohne Wirkung. In Ihrer Apotheke können Sie sicher sein, dass die Vitamine fürs Gehirn rein und von erster Güte sind. Außerdem beraten Sie Apothekerin oder Apotheker darüber, welches Produkt am besten für Sie passt.

Für einen wachen Geist

Folsäure vermindert bestehende Müdigkeit und schützt den Geist vor zu schneller Ermüdung. Darüber hinaus finden Sie in Ihrer Apotheke auch rezeptfreie Schlafmittel, zum Teil auf pflanzlicher Basis. Inhaltsstoffe wie Diphenhydramin, Doxylamin oder die „Einschlafhilfe“ Melatonin sorgen dafür, dass Sie morgens ausgeschlafen aufstehen. Bitte beachten Sie dabei, dass die Produkte mindestens acht Stunden vor dem Läuten des Weckers eingenommen werden müssen. Andernfalls riskieren Sie einen „Hangover“ und können sich in der Früh erst recht wieder nicht konzentrieren.

Dauern Ihre Schlafprobleme allerdings länger an, dann sollten Sie ärztlichen Rat einholen.

Lebensnotwendiges Spurenelement

Eisen ist essenziell für unser Wohlbefinden und unsere Leistungsfähigkeit. Es ist unter anderem für die Produktion des roten Blutfarbstoffs (Hämoglobin) sowie für den Sauerstofftransport im Blut zuständig. Wenn dieses Spurenelement nur in unzureichender Menge verfügbar ist, wirkt sich das auf den ganzen Körper aus – vom zentralen Nervensystem über die Haut, Muskeln und Gefäße bis hin zu Herz und Kreislauf, Atmung und Psyche.

Symptome bei Eisenmangel

Ein zu niedriger Ferritinwert macht sich oft durch Müdigkeit, Kraft- und Antriebslosigkeit sowie Konzentrations- und Schlafprobleme bemerkbar. Eine blasse Hautfarbe, schwache Abwehrkräfte oder Herzklopfen und Kurzatmigkeit können weitere Folgen sein. Nicht selten äußert sich ein Eisenmangel auch in Form von depressiven Verstimmungen.

So füllen Sie Ihre Eisenspeicher wieder auf

Vor allem Frauen mit einer langen oder starken Menstruation können das durch die Blutung verlorene Eisen kaum oder nicht mehr über die Ernährung kompensieren. Bei einem großen Eisenmangel sind meist Eiseninjektionen die einzige Möglichkeit, die Speicher wieder aufzufüllen. In allen anderen Fällen reichen eisenhaltige Tabletten oder -säfte aus.

Diese müssen allerdings über einen längeren Zeitraum eingenommen werden – eine Gabe nur während der Periode ist zu wenig. Die Wirkung hängt außerdem auch von der sogenannten Bioverfügbarkeit ab. Diese Messgröße gibt an, wie gut und wie schnell der Körper das Mittel aufnimmt. In Ihrer Apotheke finden Sie sehr gut verträgliche Eisenpräparate, die ausgezeichnet resorbiert werden. Die bekanntesten Beispiele dafür sind Oleovital-Produkte, die es auch in hoher Dosierung (30 mg) gibt.

Leider trifft diese gute Verträglichkeit nicht auf alle Präparate zu, einige Produkte aus dem Drogeriemarkt können sogar zu Durchfall, Verstopfung oder Übelkeit führen. Achten Sie daher auf die Qualität und kaufen Sie nur Mittel, die möglichst rein und frei von Zusatzstoffen sind! Ihre Apothekerin oder Ihr Apotheker berät Sie dazu gerne und weiß auch in Sachen Nebenwirkungen Bescheid.

Eisenaufnahme: Förderer und Verhinderer

Es gibt verschiedene Parameter, die die Eisenaufnahme im Blut beeinflussen. So ist Eisen in niedriger Dosierung offenbar verträglicher als hochdosiertes. Außerdem wird Eisen besser absorbiert, wenn Sie das Präparat zusammen mit Vitamin C einnehmen.

Im Gegensatz dazu blockiert ein Magenschutz nicht nur die Bildung von Magensäure, sondern auch die Aufnahme von Eisen. Und manche Lebensmittel enthalten Stoffe, die die Eisenversorgung hemmen. Dazu zählen u. a. Calcium in Milchprodukten, Tannine und Polypenole in Kaffee und schwarzem Tee sowie Ballaststoffe in Vollkornprodukten.

Wenn Sie schon im Vorfeld für einen gesunden Eisenspiegel sorgen wollen, dann schadet es bestimmt nicht, wenn Sie gerne Leber, Hülsenfrüchte, Pistazien und Eier essen. Oder auch Eierschwammerl – am besten getrocknet.

Grippe – alle Jahre wieder ...

Sie kommt verlässlicher als die Eisheiligen: Jedes Jahr – meist ab Dezember bis in den März hinein – rollt die „Grippewelle“ über Österreich. Die echte Grippe oder Influenza zwingt auch die Robustesten aufs Krankenlager und darf nicht mit einem harmlosen grippalen Infekt verwechselt werden. Zwischen fünf und fünfzehn Prozent der Bevölkerung infizieren sich jährlich mit den Influenza-Viren und viele davon erkranken daran, teilweise mit schwerem Verlauf.

Lesen Sie hier, wie Sie einer Grippeerkrankung vorbeugen können und warum die Grippeimpfung in Österreich heuer kostenlos ist (ÖIP Influenza)!

Was ist Grippe?

Als Influenza oder „echte Grippe“ bezeichnet man eine akute und hochinfektiöse Erkrankung der Atemwege, hervorgerufen durch Influenzaviren. Sie wird durch Tröpfchen übertragen, die eine infizierte Person z. B. durch Husten oder Niesen verbreitet. Auch eine indirekte Übertragung (über infizierte Oberflächen) ist möglich. Die Erkrankung dauert in der Regel eine Woche. Erwachsene sind meist bis fünf Tage nach Auftreten der Symptome ansteckend, Kinder länger. Kinder sind es auch, die vor allem für die Verbreitung des Grippevirus verantwortlich sind.

Symptome und Verlauf einer Grippe-Erkrankung

Eine echte Grippe zeichnet sich meist durch einen plötzlichen Krankheitsbeginn und eines oder mehrere der folgenden Symptome aus: Fieber über 38 Grad, Muskelschmerzen, trockener Husten, Kopfschmerzen, Halsschmerzen sowie schwere Erschöpfung. Allerdings gibt es auch Verläufe, die mit einer starken Entzündung der Nasenschleimhaut (Rhinitis) oder mit Durchfall, Übelkeit und Erbrechen einhergehen.

Während einer saisonalen Grippe können schwere Verläufe in allen Altersgruppen auftreten. Durchschnittlich sterben in Österreich ungefähr 1.000 Menschen an Influenza. Besonders gefährdet sind dabei Säuglinge, Kleinkinder und ältere Menschen ab 65 Jahren.

Grippaler Infekt – der harmlose Bruder

Im Gegenzug dazu beginnt ein grippaler Infekt meist langsam: mit Schnupfen, einer Nebenhöhlenentzündung oder Ohrenschmerzen. Später kann sich auch noch eitriger Husten dazugesellen.

So schützen Sie sich vor einer Ansteckung

Grundsätzlich können Sie sich vor einer Grippeerkrankung schützen, indem Sie die folgenden Maßnahmen beherzigen:

  • Meiden Sie Menschenansammlungen!
  • Vermeiden Sie engen Kontakt zu anderen Menschen!
  • Erledigen Sie in Grippezeiten nur unbedingt notwendige Einkäufe!
  • Verwenden Sie ausschließlich eigenes Geschirr, Gläser und Besteck!
  • Verzichten Sie auf Händeschütteln!
  • Tragen Sie eine Mundschutzmaske!

Den besten Schutz vor einer Ansteckung bietet allerdings die Grippeimpfung. Das österreichische Gesundheitsministerium empfiehlt diese grundsätzlich für alle Personen ab dem vollendeten 6. Lebensmonat.

Historische Entwicklung

Die Grippe im Laufe der Jahrhunderte

Die Grippe ist keine Erscheinung der Neuzeit, sondern begleitet uns schon seit vielen Jahrhunderten. Wahrscheinlich war sie sogar schon um 400 vor Christus bekannt. Über 30 Influenza-Pandemien sind belegt, die erste nachweisbare breitete sich im Jahr 1580 vermutlich von Italien bis nach Deutschland, Skandinavien und England aus.

Traurige Berühmtheit erlangte die „Spanische Grippe“, der zwischen 1918 und 1920 35 bis 100 Millionen Menschen zum Opfer fielen.

1957 folgte die nächste verheerende Pandemie: die „Asiatische Grippe“, die in zwei Wellen auftrat und ein bis zwei Millionen Tote weltweit zur Folge hatte – zuerst vor allem Kindern, dann hauptsächlich alte Menschen.

Im Gegensatz dazu waren die darauffolgenden Influenza-Pandemien relativ milde: 1968 starben an der Hong Kong-Grippe 800.000 Menschen, 1997 trat – ebenfalls in Hongkong – erstmals ein Grippevirus auf, das zuerst als „Geflügelpest“, ab 2003 dann als „Vogelgrippe“ bekannt wurde. 2009/10 entstand in Mexiko die „Schweinegrippe“, auch „Mexikanische“ oder neue Grippe genannt.

In den Wintermonaten 2016/17 und 2017/18 wurden in Europa besonders starke Grippewellen beobachtet. So zählte man in der ersten Woche des Jahres 2017 in Österreich 1.795 Erkrankungsfälle pro 100.000 Einwohnern. Und in Deutschland wurden zwischen 23.000 und 25.000 Todesfälle damit in Verbindung gebracht.

Impfung

Geringe Durchimpfungsrate in Österreich

Eine Grippeimpfung kann schwere Krankheitsfolgen wie Lungenentzündungen verhindern und den Krankheitsverlauf abmildern. Trotzdem beträgt die Durchimpfungsrate der österreichischen Bevölkerung nur fünf bis acht Prozent. Damit ist sie eine der geringsten in ganz Europa und viel zu niedrig, um die Ausbreitung der Influenzaviren generell zu verhindern. Dafür müssten nämlich mindestens 75 % der Bevölkerung jedes Jahr neu geimpft werden.

Die jährliche Impfung ist deshalb notwendig, weil Grippeviren eine Besonderheit aufweisen: Sie verändern sich laufend. Deshalb muss der Impfstoff immer wieder neu hergestellt werden. Seine Zusammensetzung bestimmt die Weltgesundheitsorganisation WHO, die die weltweit zirkulierenden Influenza-Erreger genau beobachtet.

So wird der Grippe-Impfstoff hergestellt

Die Produktion des Grippeimpfstoffes ist sehr aufwändig: Es dauert zwischen sechs und acht Monate, bis ein sogenannter Totimpfstoff hergestellt ist. Aufgrund dieser langen Vorlaufzeit entscheidet die WHO jeweils bereits im Feber über die Zusammensetzung jenes Impfstoffes, der im darauffolgenden Winter für die nördliche Erdhalbkugel verwendet werden soll.

Grundsätzlich werden jedes Jahr verschiedene Arten von Impfstoffen gegen Influenza zugelassen. In Österreich zugelassene Impfstoffe enthalten jeweils drei oder vier Virus-Impfstämme, die von der WHO empfohlen wurden, um eine möglichst breite Abdeckung zu erzielen. Zusätzlich zu den Totimpfstoffen, die mit der Nadel injiziert werden, ist in Österreich auch ein Lebendimpfstoff erhältlich. Dieser wird als Nasenspray verabreicht und ist ausschließlich für Kinder vom vollendeten zweiten bis zum vollendeten 18. Lebensjahr zugelassen.

Die Schutzwirkung hängt stark davon ab, wie sehr die Impfstämme mit den Grippeviren übereinstimmen, die dann im Umlauf sind. Aber auch wenn eine hundertprozentige Voraussage nicht möglich ist, sind Geimpfte trotzdem im Vorteil: Wenn sie trotz Impfung an Influenza erkranken, so nimmt die Erkrankung zumeist einen milderen und kürzeren Verlauf und führt zu deutlich weniger Komplikationen oder Krankenhausaufenthalten.

Der beste Zeitpunkt für eine Grippeimpfung ist Ende Oktober, sie macht aber auch noch zu einem späteren Zeitpunkt Sinn – auch noch nach dem Beginn der Grippewelle.

Wer soll sich impfen lassen?

Grundsätzlich empfiehlt der offizielle Österreichische Impfplan eine Grippeimpfung für alle Menschen ab dem vollendeten sechsten Lebensmonat. Unbedingt impfen lassen sollten sich Personen, die einer Risikogruppe angehören. Dazu zählen:

  • alle Personen über 60 Jahre
  • Bewohner*innen von Alters- und Pflegeheimen und betreuten Wohneinrichtungen
  • Beschäftigte in Alters- und Pflegeheimen und betreuten Wohneinrichtungen
  • Kinder (ab vollendetem 6. Lebensmonat bis zur Vollendung des 10. Lebensjahres)
  • chronisch Kranke und gefährdete Personen (Schwangere, massiv Übergewichtige)

Neben- und Wechselwirkungen

Wie bei jeder Impfung sind auch bei der Grippeimpfung Nebenwirkungen nicht ausgeschlossen. Meistens bleibt es aber bei einer geröteten, schmerzenden und leicht angeschwollenen Einstichstelle. Manchmal treten auch Symptome wie Müdigkeit, Gliederschmerzen und Frösteln auf.

Nicht empfohlen wird eine Grippeimpfung, wenn Sie eine Erkältung, Fieber oder einen anderen akuten Infekt haben. In diesem Fall sollten Sie mit der Impfung warten, bis Sie wieder gesund sind. Auch wenn Sie gegen bestimmte Bestandteile von Grippeimpfstoffen, zum Beispiel Hühnereiweiß, allergisch sind, sollten Sie sich in der Apotheke oder bei Ihrem Arzt/Ihrer Ärztin nach einer Alternative erkundigen. Schwangere sollten sich erst ab dem zweiten Schwangerschaftsdrittel gegen Influenza impfen lassen.

Aktuelle Situation

Gratis-Impfung für alle

Bund, Länder und Sozialversicherungen starten im Oktober 2023 ein gemeinsames Impfprojekt zur Prävention der echten Grippe: Durch das „ÖIP Influenza“ – das österreichweit einheitliche Öffentliche Impfprogramm Influenza – ist der Grippeimpfstoff ab sofort für alle Menschen, die in Österreich leben, kostenlos. Nur für die Impfung selbst muss ein Selbstbehalt von 7 Euro bezahlt werden, wobei folgende Personengruppen davon ausgenommen sind:

  • Kinder und Jugendliche bis zum vollendeten 18. Lebensjahr
  • Personen mit Rezeptgebührenbefreiung
  • Personen, die sich anlässlich einer betrieblichen Mitarbeiterinnen- und Mitarbeiterimpfung im Rahmen des ÖIP Influenza impfen lassen
  • Bewohnerinnen und Bewohner von Alten- und Pflegeheimen


Neben einem Vierfachimpfstoff (Totimpfstoff) für alle Personen ab dem vollendeten sechsten Lebensmonat steht für Menschen ab 65 Jahren auch ein adjuvantierter (= verstärkter) Impfstoff zur Verfügung. Für Kinder und Jugendliche ab dem zweiten Geburtstag bis zum vollendeten 18. Lebensjahr gibt es außerdem einen nasalen Lebendimpfstoff in Form eines Nasensprays.

Wie und wo kann ich mich impfen lassen?

Die kostenlose Grippeimpfung wird in allen Ordinationen vorgenommen, die am ÖIP Influenza teilnehmen. Bitte informieren Sie sich dazu direkt bei Ihrer Hausärztin oder Ihrem Hausarzt!
Eine weitere Möglichkeit zur Influenza-Vorbeugung besteht im Rahmen des betrieblichen Impfens. Bei diesem Angebot können Sie sich direkt an Ihrem Arbeitsplatz impfen lassen.

NEU: Impfstoff nicht mehr aus der Apotheke!

Im Rahmen des ÖIP Influenza erhalten Sie den Grippe-Impfstoff nicht mehr in der Apotheke, sondern direkt bei der Impfstelle, also in der Arztpraxis, im Betrieb oder im Alten- bzw. Pflegeheim.

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