Gesund bleiben · Schnupfen

Heuschnupfen

Wenn die Pollen wieder fliegen...

Die Heuschnupfensaison hat begonnen – in diesem Jahr so früh wie selten zuvor. Augenjucken, Niesreiz und Fließschnupfen sowie Rötungen und Schwellungen sind jetzt für viele ungeliebte Begleiter. Die gute Nachricht dabei: Es gibt Hilfe – oder zumindest Linderung!

Mittel zur Symptombekämpfung

Tropfen oder Nasensprays eignen sich am besten, um die Symptome der Pollenallergie zu bekämpfen. Sie könnenunterschiedliche Wirkstoffe enthalten – abhängig davon, ob sie von Kindern, Erwachsenen oder Schwangeren verwendet werden und welche spezielle Wirkung sie entfalten sollen. Bitte greifen Sie dabei nicht auf übrig gebliebene Produkte vom letzten Schnupfen zurück! Diese haben nämlich Inhaltsstoffe, die bei einer Pollenallergie wenig bis gar nicht wirken.

Einige Nasensprays sollten übrigens nicht länger als eine Woche verwendet werden. Es besteht sonst nämlich die Gefahr eines Gewöhnungseffektes. Das bedeutet, dass die Schleimhäute angeschwollen bleiben, sodass man versucht ist, den Spray dauerhaft zu verwenden. Dies würde allerdings die Schleimhäute nachhaltig schädigen. Und was Sie bei der Anwendung noch beachten sollten: Ganz normal atmen und nicht rasch „hochziehen“, damit der Spray auch wirklich in der Nase wirken kann!

Sollten die Beschwerden stärker sein, dann finden Sie in Ihrer Apotheke – nach ärztlicher Abklärung –  Antihistaminika in Tablettenform oder Säfte für Kinder.

Tipps für den Alltag

Darüber hinaus können Sie selbst mit einfachen Maßnahmen dazu beitragen, dass Sie möglichst gut durch die Pollensaison kommen: Lüften Sie die Wohnung am besten in der Früh, wenn die Luft noch pollenrein ist! Zehn Minuten Stoßlüften genügen und danach sollten die Fenster tagsüber geschlossen bleiben. Es hilft auch, pollenbesetzte Kleidung vor der Schlafzimmertür zu lassen, indem Sie sich in einem anderen Raum umziehen. Eine Sonnenbrille für sensible Augen sowie häufiges Haarewaschen lindern Allergiesymptome ebenfalls. Und Spaziergänge sollten Sie am besten auf Regentage verlegen.

Allergietest zur Klärung

Wenn Sie das Übel an der Wurzel packen wollen, sollten Sie sich spätestens im Herbst beim Hautarzt oder der Hautärztin austesten lassen. Sobald der oder die Verursacher gefunden sind, können Sie mit einer Immuntherapie beginnen, die – abhängig von der Schwere der Allergie – zwei bis drei Jahre oder länger dauern kann. Je nach Indikation erhalten Sie dabei entweder Spritzen oder nehmen Tabletten ein, die Sie unter der Zunge zergehen lassen.

Auf jeden Fall können Sie dann im kommenden Frühjahr dem Pollenflug äußerst gelassen entgegensehen.

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